Archiv der Kategorie: Rezepte

Preview: “Vegan Italian Style” von Attila Hildmann

Das neue Buch von Atilla ist seit gestern zu haben. Ich habe vom Becker Jost Volk Verlag eine Preview Version bekommen und schon mal kurz reingeschaut. Ihr dürft euch auf viele tolle italienische Köstlichkeiten freuen und natürlich alles vegan und lecker. Sobald ich mich durch das Buch gekocht habe, hört ihr mehr von mir. Ich bin dann mal kochen.
Das Buch bekommt ihr z.B. hier bei amazon.de als Hardcover für 29,95 € oder als Kindle Edition für 9,99 €.

Cover Vegan Italien Style

Foto: Becker Jost Volk Verlag

Für alle, die nicht warten wollen, habe ich schon mal ein Rezept aus dem neuen Buch für euch.

Cannelloni mit Pilzfüllung und Mandelcreme
(Cannelloni ai funghi e crema di mandorle)

ZUTATEN für 2 Personen

Für die Tomatensauce
1 Zwiebel
5 Knoblauchzehen
900 g Tomaten
1 Bund Basilikum
6 EL Olivenöl
Meersalz
Für die Cannelloni
350 g Seitlinge (alternativ
Champignons)
1 Zwiebel
5 Knoblauchzehen
200 g Tofu Natur
3 EL Olivenöl
2 EL weißes Mandelmus
1 Handvoll gehackte Petersilie
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
10 Cannelloni
Für die Creme
190 ml Sojasahne
80 g weißes Mandelmus
Meersalz

Cannelloni mit Pilzfüllung und Mandelcreme

Cannelloni mit Pilzfüllung und Mandelcreme Foto: ©Simon Vollmeyer

ZUBEREITUNG

ca. 35 Minuten plus ca. 1 Stunde Backzeit
Für die Sauce Zwiebel und Knoblauch schälen und fein
hacken. Die Tomaten waschen, Strunk entfernen und
Tomaten in kleine Stücke schneiden. Basilikum waschen,
trocken schütteln, Blättchen abzupfen und fein hacken,
etwas für die Deko beiseitelegen.
4 EL Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen. Zwiebeln
darin 3 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Knoblauch
zugeben und ca. 1 Minute braten. Tomaten und Basilikum
ebenfalls dazugeben, aufkochen lassen, bei mittlerer Hitze
unter häufigem Rühren 8 Minuten köcheln lassen und mit
Salz abschmecken.
Für die Creme Sojasahne und Mandelmus mit einem
Schneebesen
vermischen und mit Salz würzen.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Seitlinge sorgfältig putzen und in kleine Stücke schneiden.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Tofu
mit der Gabel zerdrücken. Das Olivenöl in einer Pfanne
erhitzen. Die Zwiebeln darin 3 Minuten bei mittlerer Hitze
anbraten. Den Knoblauch dazugeben und 1 weitere Minute
braten. Nun die Pilze dazugeben und 6 Minuten braten.
Den Tofu unterrühren und weitere 3 Minuten unter Rühren
braten. Mandelmus und Petersilie unterheben und mit
Salz und Pfeffer würzen.
Die Füllung mit einem Löffel in die Cannelloni drücken.
Etwas Tomatensauce auf dem Boden einer Auflaufform
verteilen, die Cannelloni darauf nebeneinanderlegen und
mit der restlichen Tomatensauce toppen. Im Backofen
50 Minuten backen. Dann Mandelcreme daraufgeben und
5–7 Minuten auf der Grillstufe überbacken. Die fertigen
Cannelloni mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und mit
dem zurückbehaltenen Basilikum bestreuen.

 

AH! Stelle die Cannelloni senkrecht auf
eine Oberfläche und stopfe die Füllung
mit einem Löffel oder deinen Fingern
hinein, so geht es einfacher.

 

Bibliografische Daten
ISBN 978-3-95453-111-0
29,95 EUR (D), 30,80 EUR (A)
240 Seiten, Großformat 23,5 x 28 cm,
140 Fotos, gebunden, mit SU
Text: Attila Hildmann
Fotografie: Simon Vollmeyer, Justyna Krzyzanowska
Foodstyling: Johannes Schalk

Das Plantpower Kochbuch von Rich Roll und Julie Piatt

 Das Plantpower Kochbuch Rich Roll / Julie Piatt

Endlich ist es da, “Das Plantpower Kochbuch” und es ist der Hammer!
Ultra-Athlet Rich Roll hat mich schon mit seinem sehr motivierenden Buch “Finding Ultra”  begeistert. Mit 40 Jahren hat Rich endlich gemerkt, dass seine Ernährungsweise und Alkoholismus ihn schon bald ins Grab bringen würde und beschloss, wieder etwas Sport zumachen und sich etwas besser zu ernähren, unter anderem mit der von seiner Frau Julie so geliebten Saftkur. Rich lebt seitdem vegan und leistet mit dieser Ernährung unvorstellbares z. B. 5 Ironman in 7 Tagen. Mehr darüber könnt ihr im Buch “Finding Ultra: Wie ich meine Midlife-Krise überwand und einer der fittesten Männer der Welt wurde” lesen. Heute soll es aber um sein Kochbuch gehen, welches er mit seiner Frau Julie Piat erschaffen hat. Julie selber ist keine Ultra-Athletin sonder Jogini, Heilerin, Musikerin, Mum und eine vegane spitzen Köchin. Ihr sind wohl auch die meisten Rezepte im Buch zu verdanken. Weiterlesen

End of Vegan for Fit Challenge?

Die Challenge ist offiziell vorbei, wobei ich sie trotzdem, so gut es geht, weitermache und deshalb gibt es auch kein großes Fazit. Ich finde die Rezepte von Attila immer noch brillant und werde sie noch lange nachkochen. Im Moment probiere ich die ganzen Salate aus, die Dressings sind teilweise der Knaller. Wenn ihr nicht kochfaul seid und Interesse an neuen Lebensmittel habt, probiert die Challenge einfach mal aus. Mir tut die Weiterlesen

„Triät“ – schlanker, gesünder und messbar jünger

Am 1. Februar hat die Triät von Attila Hildmann begonnen. Im Rahmen einer bundesweiten Aktion, wurden vielen Reformhäuser® mit dem biozoom-Messgerät ausgestattet, an dem man kostenlos seinen Antioxidantien-Status messen kann. Das Messgerät von der Firma biozoom erfasst mit einem optischen Verfahren eure Biomarker, Vitamine und Antioxidantien in der Haut. Worauf sich dann an der Skala von 1-10 euer Ernährungs- und Lebensstil bewerten lässt. In meiner Umgebung kann ich den Wert im VITALIA Biomarkt & Reformhaus® messen lassen. Mein Wert lag bei 7 – Das heißt laut Biozoom:

Dein antioxidatives Niveau ist gut.
Dein Wert liegt über den durchschnittlich gemessenen Werten. Ernährung und Lebensstil sind recht gut aufeinander abgestimmt.
Bedenke, dass jede Erkrankung den Wert deutlich verschlechtern wird. Sorge deshalb für einen ausreichenden Puffer.

Die Messsung war innerhalb von 15 sec. erledigt. Ich musste auch niemanden fragen oder warten. Man legt einfach seinen Daumenballen auf das aufgestellte Gerät, drückt “Start” und schon kommt das, wie ich hoffe, gute Ergebnis. Was habt ihr für einen Wert erreicht? Schreibt es unten ins Kommentarfeld.

Foto: ©Luca Abbiento

Foto: Luca Abbiento

Die Reformhaus®-Challenge „Die Triät“ ist in 340 teilnehmenden Reformhäusern in allen Teilen der Republik auf zwölf Monate angelegt. Unterstützt und begleitet wird die Messaktion von Attila Hildmann, dem Hersteller biozoom, dem Becker Joest Volk Verlag sowie der Stiftung Reformhaus-Fachakademie.

Im Rahmen der Triät habt ihr die Möglichkeit, eure Werte mit den Rezepten von Attila zu verbessern. Dazu gibt es eine Triät-App für iOS oder Android Geräte in der ihr euren Messwert eintragen könnt. In der App findet ihr auch ein paar kostenlose Rezepte aus Vegan for Youth, weitere können dazu gekauft werden oder ihr schaltet sie frei, wenn ihr das Buch schon besitzt.

Foto: ©Luca Abbiento

Foto: Luca Abbiento

Ich habe wieder mit meiner Vegan for Fit Challenge begonnen und probiere damit, meinen Messwert zu verbessern. Nächste Woche gibt es wieder mehr von meiner Challenge und meinem neu gestarteten Freeletics-Programm.

Mehr Informationen bekommt ihr auf http://www.triaet.de/ 

Challenge Pause!

Jetzt hatte es mich auch erwischt und ich musste die Challenge pausieren. Eine Magen-Darm-Grippe war der Übeltäter, der mich heimgesucht hat. Ich bin auf dem Weg der Besserung und werde die Challenge so langsam wieder starten. Im Februar hänge ich einfach zwei Wochen dran, um von der Challenge noch etwas zu haben. Damit ihr auch was Leckeres auf den Tisch bekommt, gibt es heute wieder ein neues Rezept aus “Vegan To Go”. Das Buch von Attila Hildmann habe ich bereits hier vorgestellt. Wer kein Soja mag, dem empfehle ich Lupinen Geschnetzeltes (gibt es z. B. beim Tegut oder Denn´s). Probiert es aber ruhig mal mit Soja. Das ist viel besser als sein Ruf, gerade wenn man es richtig anbrät. Viel Spaß beim Nachkochen.

Foto: Simon Vollmeyer

Foto: Simon Vollmeyer

SOJAGYROS MIT WILDREISMISCHUNG UND ZAZIKI

ZUTATEN für 2 Personen

1 TL Gemüsebrühepulver
1 gestr. TL Meersalz
2 Lorbeerblätter
150 g getrocknetes Sojageschnetzeltes
50 g Biomargarine
½ TL edelsüßes Paprikapulver
1 gestr. TL Grillgewürz (Bioladen)
1 EL Sojasauce
¼ TL Agavendicksaft
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Für den Reis
200 g Wildreismischung
Meersalz
Für das Zaziki
½ Salatgurke (netto ca. 210 g)
5 Minzeblättchen
1 Knoblauchzehe
150 g Sojajoghurt
¼ EL Weißweinessig
2 EL Olivenöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Für die Deko
Tomatenviertel
Gurkenstreifen
einige Stängel Petersilie

ZUBEREITUNG ca. 50 Minuten

Den Reis nach Packungsanweisung in leicht
gesalzenem Wasser kochen.
600 ml Wasser im Wasserkocher aufkochen und
in eine große Schüssel geben. Brühe, Salz und
Lorbeerblätter damit vermischen. Die Sojaschnetzel
dazugeben, mit einem Teller oder
etwas Ähnlichem leicht unter Wasser drücken
und 20 Minuten einweichen. Anschließend durch
ein Sieb gießen und die Sojaschnetzel mit den
Händen ausdrücken.
Die Margarine in einer Pfanne zerlassen und
die Sojaschnetzel bei mittlerer bis starker Hitze
6–8 Minuten anbraten, sodass sie schön kross
werden. Paprikapulver, Grillgewürz, Sojasauce
und Agavendicksaft dazugeben, alles vermengen
und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für das Zaziki die Gurke waschen, längs halbieren
und mit einem Teelöffel entkernen. Anschließend
fein reiben. Die Minzeblättchen waschen und fein
hacken. Die Knoblauchzehe schälen und mit
einer Knoblauchpresse in eine Schüssel drücken.
Geriebene Gurke, Minze, Sojajoghurt, Essig und
Olivenöl hinzufügen, umrühren
und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Alles mit Gurkenstreifen, Tomaten vierteln und
Petersilie garniert servieren.

AH! Diese Sojastreifen findest du online oder beim
Biodealer. Wichtig für den Geschmack ist, sie in
einer würzigen Brühe einzulegen und danach das
Ausdrücken nicht zu vergessen, sonst werden sie
leicht wässrig. Lässt du sie nach dem Braten etwas
abkühlen, wird die Konsistenz noch besser. Dazu
passt – wie im Rezept – Reis oder auch einfach ein
fluffiges Brot mit etwas Zaziki und Tomate.

Buch "Vegan To Go" Attila Hildman -  Becker Joest Volk Verlag

Vegan to Go!

Foto: Simon Vollmeyer

Foto: Simon Vollmeyer

Da ist es also das neue vegane Kochbuch von Attila Hildmann. Ok, das Buch gibt es schon seit November, aber vor ein paar Tagen ist nun auch die eBook Version erschienen. Das eBook habe ich vom „Becker Joest Volk Verlag“ bekommen (Vielen Dank!) und die offline Variante habe ich mir gleich im November gekauft.

Vier Wochen nach Veröffentlichung erreicht Attila Hildmanns aktuelles Werk »Vegan To Go« Bestseller-Status!

Seit heute ist nun auch das passende ebook erhältlich und besetzt zum Verkaufsstart aus dem Stand Platz # 1 aller ebooks bei iTunes.

Das Buch “Vegan to Go”

Wie die letzten drei ist auch dieses Buch mit vielen hochauflösenden Bildern zu jedem Rezept sehr hochwertig gestaltet. Die Schrift ist gut lesbar und die Aufteilung der Rezepte ist sehr gut gelöst. Was man wirklich nicht von allen Kochbüchern sagen kann.
Am Anfang gibt es ca. 20 Seiten Text mit einleitenden Worten zu veganer Ernährung. Im Textteil wird unter anderem darauf eingegangen, wie man die Gerichte schneller und effektiver zubereitet und warum eine vegane Ernährung für Leib und Seele gesund ist. Alles, was Attila da schreibt, ist sehr verständlich und mit meiner Meinung über gesunde Ernährung vereinbar.

Die Rezepte

In “Vegan to Go” geht es diesmal nicht darum, alles Gesunde aus der veganen Ernährung rauszukitzeln und ums Abnehmen, sondern fast ausschließlich um die Schlemmerabteilung.
Das Buch ist in folgende Kategorien eingeteilt: Frühstück, Mittag- Abendessen, Snacks, Sandwich, Salate, Getränke und Süßes.
Bei den Rezepten geht es oft darum, einfache und schnelle Gerichte zuzubereiten, die zwar kalorienreich sind, aber nicht unbedingt ungesund. Es wird, wie schon in den anderen Kochbüchern darauf geachtet, dass alle Rezepte frisch und frei von Zusatzstoffen hergestellt werden können.

Einige Rezepte habe ich schon umgesetzt und wurde wie immer mit einer Geschmacksexplosion belohnt. Meine Top 3 sind bis jetzt der Gemüsedöner, das Eiersalat Brot und das Mettbrötchen. Das sind Dinge, die ich vor 6 Monaten nicht geglaubt habe, dass sie vegan sogar besser schmecken als das Original. Auch sehr lecker war das „The Best Clubsandwich Ever“. Eigentlich ist es ja nur ein Toastbrot mit Salat und Tofu, da könnte man auch selber drauf kommen. Da Attila aber immer so viele Details in seine Rezepte reinsteckt, kommt am Ende eine wunderbar wohlschmeckende Kombination raus, die man nicht erwartet hätte. Ich werde wohl noch viele Rezepte aus „Vegan to Go“ zubereiten, aber das meiste wohl eher am Wochenende, sonst wird das nichts mit der Strandfigur. Der „Becker Joest Volk Verlag“ hat mir wieder ein paar Rezepte zur Verfügung gestellt. Heute gibt es das Rezept zum “Gemüsedöner”. Viel Spaß beim nach basteln.

Gemuesedoener aus Vegan to Go

Foto: Simon Vollmeyer

 

ZUTATEN für 2 Döner
½ türkisches Fladenbrot
¾ Aubergine
1 Zucchini
½ rote Paprikaschote
1 Tomate
Salatgurke
2–3 EL Olivenöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
½ Zwiebel
80 g Rotkohl (brutto)
½ Handvoll Petersilienblättchen
20 g Kartoffelchips
Für die Dönersauce
300 g Sojajoghurt Natur
50 g getrocknete Tomaten in Öl (abgetropft)
1 TL getrockneter Oregano
1 EL Agavendicksaft (16 g)
1 EL Weißweinessig
1 TL rosenscharfes Paprikapulver
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

ZUBEREITUNG ca. 25 Minuten
Den Backofen oder eine Grillpfanne vorheizen
(Backofen: 220 °C Ober-/Unterhitze; 200 °C Umluft)
und das Fladenbrot darin ca. 5 Minuten anrösten.
Aubergine, Zucchini, Paprika, Tomate und Salatgurke
waschen. Aubergine und Zucchini in dünne
Scheiben schneiden. Die Paprika entkernen und in
feine Streifen schneiden.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Aubergine,
Zucchini und Paprika rundum 2–3 Minuten anbraten
und mit Salz und Pfeffer würzen.
Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden.
Gurke und Tomate in dünne Scheiben schneiden.
Den Rotkohl waschen und in feine Streifen hobeln
oder sehr fein schneiden. Die Petersilienblättchen
waschen und trocken tupfen.
Für die Dönersauce alle Zutaten in einem Mixer
oder mit dem Pürierstab cremig pürieren. Mit Salz
und Pfeffer abschmecken.
Das Brot in zwei Viertel schneiden, quer aufbrechen
oder -schneiden und mit Sauce bestreichen. Dann
den Rotkohl darauf verteilen, danach Aubergine,
Zucchini, Paprika, Tomate, Gurke, Zwiebel, Kartoffelchips
und etwas Petersilie, mit etwas Sauce toppen
und zuklappen.

Tipp
AH! In meiner Berliner Schulzeit war
Döner ein Grundnahrungsmittel, da
kann mir keiner was erzählen. Das Brot
unbedingt etwas im Ofen oder – noch
besser – in einer Brotpresse backen.
Wichtig für den Geschmack ist der
Rotkohl. Du kannst natürlich auch
noch etwas angebratenen Tofu
oder Seitan reinhauen.

 

Das eBook

Das eBook ist wie das Buch sehr schön gestaltet. Die Bilder sind sehr scharf und man kann ausreichend nah ranzoomen. Die Rezeptübersicht passt schön auf eine Seite und ist gut lesbar. Nur das Weiterblättern ist etwas gewöhnungsbedürftig, da man eine Seite bei rangezoomter Ansicht nicht direkt umblättern kann. Versucht man es, erscheint das Rezeptbild. Erst danach ist es möglich, auf die Folgeseite zu gelangen. Vielleicht etwas schwer zu erklären, aber für mich etwas ungünstig gelöst.

Das eBook ist trotz der leichten Schwächen für 9,99 € ein echtes Schnäppchen. Es kommt ja auf den Inhalt an und der ist identisch mit der gedruckten Ausgabe.

 

Fazit

Wer sich in allen Bereichen vegan ernähren will, dem sei auch dieses Buch von Attila empfohlen. Man will sich ja nicht immer nur hypergesund ernähren, sondern auch mal richtig sündigen. Das wird euch mit diesem Buch sehr gut gelingen, z.B. mit den Donuts oder den Cake Pops. Für mich gibt es für Vegan to Go eine klare Kaufempfehlung.

Bibliografische Daten
ISBN 978-3-95453-101-1
29,95 EUR (D), 40,90 CHF, 30,80 EUR (A)
264 Seiten, Großformat 23,5 x 28 cm,
ca. 100 Fotos, gebunden, mit SU
Text Attila Hildmann
Fotografie Simon Vollmeyer, Justyna Krzyzanowska
Foodstyling Johannes Schalk
Auslieferung: November 2014

Rezept: Vegane Kichererbsensuppe

Gestern gab es bei mir eine “Vegane Kichererbsensuppe”. Eigentlich sollte es was aus dem neuen Buch von “Vegan to go” Atilla Hildmann werden, aber mangels Zutaten musste ich selber aktiv werden und das ist rausgekommen. Die Buchvorstellung und ein paar Rezepte aus dem neuen Buch werde ich bald hier veröffentlichen.

Vegane Kichererbsensuppe

 

Vegane Kichererbsensuppe by Johnny

Zutaten für eine Person:

150 g Kichererbsen aus der Dose (oder roh, dann am Abend vorher einlegen)
1 Knoblauchzehe
15 g Walnussöl
1 große Möhre
1 El Zitronensaft
4 eingelegte Tomaten
2 Tl Petersilie
500 ml Wasser
1/2 veganer Gemüsebrühwürfel
Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel

Zubereitung:

Kichererbsen abtropfen lassen und kurz abbrausen. Knoblauch sehr fein zerkleinern (am besten mit der Presse). Möhre würfeln und alles in einen Topf geben und ca. 20 min. kochen.
Nach 15 min. die zerkleinerten Tomaten dazugeben und weiter kochen.
Anschließend die Petersilie, das Walnussöl, den Zitronensaft und die Gewürze dazugeben, kurz aufkochen…………. fertig und genießen.

Tag 50 – Vegan for Youth Challenge – Rezept

Heute gibt es wieder ein Rezept aus dem “Vegan for Youth” Buch. Diesmal sind es kleine Superfood-Pralinen, etwas Leckeres für zwischendurch. Im Buch gibt es mehrere Varianten, die alle sehr lecker sind. Während der Challenge könnt ihr davon jeden Tag eine essen. Danke an den Becker Joest Volk Verlag für das Rezept.

Vegan for Youth Superfruit Lifeguard

Foto: Simon Vollmeyer

Superfruit Lifeguard

Zutaten für ca. 15 Stück
65 g Braunhirse-Flakes
120 g Cranberrys
65 g Datteln (ohne Stein)
1 gestr. TL Acai-Pulver
55 g Kokosraspeln
50 g Cashewkerne
40 g Agavendicksaft
Zubereitung ca. 10 Minuten plus ca. 30 Minuten
Kühlzeit
Die Braunhirse-Flakes in eine Tüte füllen, die Tüte schließen
und die Flakes in der Tüte mit den Händen zerbröseln. Die
restlichen Zutaten in einem Mixer miteinander pürieren. Den
Mixer hin und wieder ausschalten, denn die Masse ist sehr
klebrig und der Mixer braucht eine Pause. Dann die Braunhirsebrösel
gut mit der übrigen Pralinenmasse vermischen.
Aus der Masse kleine Kugeln formen. Vor dem Verzehr für
etwa 30 Minuten ins Tiefkühlgerät stellen.

Tag 40 – Vegan for Youth Challenge – Rezept Kidneybohnen-buletten mit Zucchini-dip

Heute ist wenig Zeit, darum gibt es nur ein Rezept. Mahlzeit!

Kidneybohnen-Buletten mit Zucchini-Dip

Foto: Simon Vollmeyer

Zutaten für 2 Personen/
8 Buletten mit 4 cm Durchmesser

Für die Kidneybohnen-Buletten
1 1⁄2 rote Zwiebeln (brutto 100 g)
1 Knoblauchzehe
240 g gekochte Kidneybohnen (Abtropfgewicht; Dose)
2 EL Haferflocken (15 g)
25 g Pinienkerne
2 EL fein gehackte Petersilie
1⁄2 TL Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 EL gehacktes Basilikum
1⁄2 TL Johannisbrotkernmehl (3 g)
1 Msp. Zimt
1 Msp. Kurkuma
1 TL Senf
2–3 EL Olivenöl
Für den Zucchini-dip
1⁄2 weiße Zwiebel
500 g Zucchini
4 EL Olivenöl
1⁄2 EL gehackter Rosmarin
2 EL gehacktes Basilikum
1 EL frisch gepresster Zitronensaft

 

Zubereitung ca. 25 Minuten ohne Dip/
ca. 40 Minuten mit Dip
Für die Buletten Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Bohnen in einem Sieb abtropfen lassen und mit einer Gabel oder den Händen zerdrücken. Hafer­ flocken im Mixer vermahlen. Mit Zwiebeln, Knoblauch und Bohnen vermischen. Die Pinienkerne ca. 3 Minuten in der Pfanne ohne Fett anrösten, fein hacken und unter­ heben. Alle Zutaten für die Buletten bis auf das Olivenöl in einer Schüssel gut mit den Händen verkneten, damit das Johannisbrotkernmehl seine Wirkung entfalten kann. Mit den Händen aus der Masse kleine Buletten formen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Buletten von jeder Seite ca. 4 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Anschließend auf einem mit Küchenpapier ausgelegten Teller abtropfen lassen.
Für den Dip Zwiebel schälen und klein hacken. Zucchini waschen und in kleine Würfel schneiden. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Zucchini und Rosmarin darin ca. 8 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Dann den Pfanneninhalt im Mixer pürieren, restliches Olivenöl, Basilikum und Zitronensaft untermischen.
Buletten zusammen mit dem Dip auf Tellern anrichten.

AH! Mit über 8.400 haben Kidneybohnen von allen Hülsenfrüchten den höchsten ORAC-Wert (Stand 2013). Sie sind wahre Kraftpakete – in ihnen steckt nicht nur hochwertiges Eiweiß, sondern auch viele Mineralstoffe, darunter Molybdän, Eisen und Mangan. Außerdem sind sie eine gute Quelle für Tryptophan, woraus unser Körper das Glückshormon Serotonin macht.

Danke an den Becker Joest Volk Verlag für die Rezepte.

Tag 36/37 – Vegan for Youth Challenge

Am Montag gab es eine sehr leckere “Brokkoli-Matcha-Cremesuppe”, wie bei allen Suppen ist die Zubereitungszeit sehr kurz. Es empfiehlt sich, gleich die doppelte Menge zu machen und den Rest einzufrieren oder am nächsten Tag zu essen. Das spart viel Zeit und natürlich auch Ressourcen.Brokkoli Matcha Cremesuppe

Gestern am Tag 37 gab es “Wirsing-Wraps mit Bananen-Erdnuss-Dip”, die Füllung und der Dip waren sehr lecker, nur der rohe Wirsing war etwas gewöhnungsbedürftig. Außerdem war die Menge des Dips viel zu groß bemessen, endlich mal ein nicht perfektes Rezept :-).

Wirsing-Wraps mit Bananen-Erdnuss-Dip

Wirsing-Wraps mit Bananen-Erdnuss-Dip


Ernährung

Frühstück Chocolate-Crunch mit Banane S.93 aus dem VFY Buch
1 l Grünertee (Pink Grapefruit von Teegeschwendner)
Matcha-Latte
Mittag Vegane Sushi
Nachmittag Vegan for Youth Juice (Äpfel, Karotten, Kürbis, Orangen, Acai, Matcha, Acerola, Wallnussöl)
Abend Mo. Brokkoli-Matcha-Cremesuppe
Di. Wirsing-Wraps mit Bananen-Erdnuss-Dip -Rezept-
1l Kräutertee


Sport

Kraft Mo. Freeletics Hades x 2, Gaia 2/6 – Di. Freeletics Kentauros
Ausdauer Mo.  Laufen 6 km
Stretching  VFY
Relax Meditieren, Qigong